Nach zwei Jahren und 152 gebauten Exemplaren machte der Dino 206 GT den Weg für den 246 GT frei. Der Nachfolger des italienischen Mittelmotor-Straßensportwagens feierte sein Debüt 1969 auf dem Genfer Auto-Salon Äußerlich unterschieden die beiden Fahrzeuge sich kaum. Das kurvige Design machte den Dino zu einem der schönsten Sportwagen aller Zeiten.
Mitte der 1960er-Jahre stand Ferrari vor einem Problem: Um mit seinem Einersitzer Dino 166 in der Formel 2 starten zu können, war es erforderlich, einen neuen Motor zu homologieren. Dieser Motor musste aus einem Serienfahrzeug stammen, das in einem Jahr mindestens 500 Mal verkauft wurde. Um eine Teilnahme zu ermöglichen kooperierte Ferrari mit dem Turiner Autobauer Fiat.
Den Anstoß für die Entwicklung des Dino Coupes gab der Wunsch Ferraris, Mitte der 1960er-Jahre mit seiner Marke Dino in der Formel 2 mitzumischen. Um das zu erreichen, musste Ferrari eine scheinbar unüberwindbare Hürde nehmen. Das damalige Reglement gab vor, dass an den Wettbewerben nur Fahrzeuge teilnehmen dürfen, deren Motorblock aus einem Serienfahrzeug stammt und nicht mehr als 1,6 Liter Hubraum hat. Auch musste das Serienmodell mindestens 500 Verkäufe innerhalb eines Jahres vorweisen.
Im Jahr 1973 präsentierte Ferrari mit dem Dino 308 GT4 einen Nachfolger für den Dino 246 GT. Doch der Sportwagen fand bei den Liebhabern der Marke nur wenig Anklang. Ein Grund war das "gewöhnungsbedürftig" Design des 308 GT4. In der Folge gingen die Verkaufszahlen des als 2+2-Sitzer konzipierten und nur als Coupe erhältlichen Dinos schon kurz nach seiner Einführung zurück. Heute hat der 308 GT4 eine große Fangemeinde und gilt als Referenzobjekt.